Gesunde Ernährung für Hunde – worauf ist zu achten?

Die richtige Ernährung von Hunden – so bleiben sie gesund und aktiv

Wenn Sie einen Hund besitzen, tragen Sie dem Tier gegenüber viel Verantwortung. Diese zeigt sich nicht zuletzt in der gesunden und artgerechten Ernährung. Wie beim Menschen sollte auch die Ernährung des Tieres ausgewogen und auf die Bedürfnisse der Rasse und Lebensumstände abgestimmt sein. Je hochwertiger das Hundefutter, desto stärker ist der Nutzen, den Ihr Tier daraus zieht.

Wie sollte gesundes Hundefutter zusammengestellt sein?

Ein ausgewogenes Mischfutter orientiert sich am Vorbild der freien Wildbahn und muss den Nährstoffbedarf Ihres Tieres decken. Hierfür brauchen Sie sich nur daran erinnern, was die genetischen Vorfahren Ihres Haushundes einmal fraßen. Das erlegte Beutetier hatte alle notwendigen Inhaltsstoffe, die die Vitalität sicherstellten. Es bestand nicht nur als Fleisch, auch die Pflanzen des Mageninhaltes lieferten wertvolle Nährstoffe. Diese Nahrung konnte der Wildhund oder Wolf problemlos verdauen. Natürlich enthielt das Fleisch auch keinerlei Zusatzstoffe. Deshalb hat optimal zusammengestelltes Hundefutter von heute sowohl tierische als auch pflanzliche Bestandteile. Ob Trockenfutter oder Nassfutter, ist unerheblich. Fleisch liefert Proteine, Mineralien und Vitamine, Pflanzen leicht verdauliche Kohlenhydrate, pflanzliches Eiweiß, Vitamine und Mineralien.

Wo kann ich preiswert gesundes Futter finden?

Über einen neutralen Preisvergleich für Tiernahrung wie z.B. zoobilliger.de finden Sie das passende Hundefutter für Ihren vierbeinigen Freund. Hier können Sie auch die günstigsten Preise finden und sich attraktive Ersparnisse sichern. Bei zoobilliger.de werden über 100.000 Produkte von über 400 Herstellern verglichen. Da entgeht Ihnen garantiert kein Schnäppchen.

Ernährungstipps für die Hundegesundheit

HundefutterNützliche Empfehlungen für Hundeernährung richten sich nach Alter und Hunderassen, wobei die Grenzen fließend sind. Ein Hundebaby braucht in der Regel andere Kost als ein ausgewachsenes Tier. Im Erwachsenenalter wird wiederum nach Konstitution, Lebensgewohnheiten und Veranlagung unterschieden. Mittlerweile bietet der Markt eine große Vielfalt an Hundefutter für einzelne Hunderassen an. Frischfleisch, Nassfutter und Trockenfutter stehen zur Auswahl. Grundsätzlich sollte die Kost abwechslungsreich sein, was bereits durch die einzelnen Mischungen gewähreistet ist. Große Hersteller arbeiten stets mit Veterinären und Ernährungswissenschaftlern zusammen, um die hohe Qualität ihres Hundefutters dauerhaft zu gewährleisten.

Futter selbst zubereiten – Arbeit, die sich oftmals lohnt

Viele Hundebesitzer möchten es sich nicht nehmen lassen, alles frisch zu kaufen und komplette Mahlzeiten selbst zubereiten. So können sie artgerechte Kost anbieten und haben mehr Kontrolle über die einzelnen Zutaten. Wer das Futter für seinen Hausgenossen selbst zusammenstellt und beim Metzger Fleisch einkauft, muss darauf achten, dass dieses frisch und ohne Zusätze ist. Neben Fleisch und Knochen braucht das Tier auch Pflanzenkost. Nur dann kann es die richtige Mischung aus Eiweißen, Fetten und Kohlenhydraten aufzunehmen. Fertigfutter anzubieten, macht deutlich weniger Mühe und ist nach ernährungsphysiologischen Erkenntnissen zusammengestellt. Es enthält keine künstlichen Zusätze, besitzt sehr hohe Akzeptanz und erspart Ihnen als Besitzer lästiges Wiegen und Abmessen.

Was ist Barf?

Hundeernährung mit Barf bedeutet reine Rohfleischfütterung. Diese spezielle Fütterungsmethode wird von vielen Tierhaltern bevorzugt, weil sie der ursprünglichen Ernährung des Wildhundes am nächsten kommt. Trotzdem ist es auch hierbei wichtig, den Speiseplan mit genügend Gemüse und Obst anzureichern. Barfen ist also mehr als die Gabe roher Fleischstücke. Neben pflanzlichen Elementen braucht das Tier Knochen und Öle. Bekäme der Vierbeiner lediglich mageres Muskelfleisch, wäre eine ausgewogene Nährstoffversorgung nicht gewährleistet. Viele wichtige Nährstoffe sind beispielsweise nur in Innereien vorhanden.

Wieviel Fleisch ist richtig?

Zur Nahrungsgruppe Fleisch zählen auch Innereien, Knochen, Knorpel, Blut und Fisch. Spezielle Sorten wie Geflügel und Fisch liefern lebenswichtige Proteine und essentielle Fettsäuren. Gut 20 % der Gesamtfuttermenge sollten auf pflanzliche Bestandteile entfallen. Wer mit dem Barfen beginnt, ist mit Rindergulasch oder dem bekömmlichen Kalbfleisch gut beraten. Ist das Tier allergisch, bietet sich Lammfleisch an. Es eignet sich auch als Basis einer Ausschlussdiät. Geflügel ist sehr mager und kann ebenfalls im Rahmen einer Diät gegeben werden. Rohe Knochen sind feste Bestandteile in der Barf-Ernährung. Sie enthalten neben Kalzium viele andere Mineralien. Ihr Tier benötigt sie außerdem zur Zahnpflege und darf sie nicht nur beknabbern, sondern auch komplett vertilgen. Gekochte Knochen dürfen nicht verfüttert werden, denn einmal verlieren sie dabei ihre Vitamine, zum anderen verändert sich durch Hitze die Knochenstruktur und sie können splittern.

Fertigfutter – viel Vitamine und geprüfte Inhaltsstoffe

Fertigfutter kann die gesunde tierische Ernährung sicherstellen. Moderne Produkte sind abwechslungsreich und auf ganz unterschiedliche Geschmäcker abgestimmt. Sofern Ihr Tier kalorienarm ernährt werden muss oder noch sehr klein ist und Welpenfutter braucht, ist es leichter, auf Fertigprodukte des Handels zurückzugreifen, als selbst Rezepturen zusammenzustellen. Die Zubereitung verlangt relativ viel Zeit, was für Berufstätige meist problematisch ist. Ist das Tier gesund, sollte eine Tagesration Futter nicht mehr als 2 % des Hundegewichtes ausmachen.

Die richtige Flüssigkeitszufuhr

Geben Sie ihrem vierbeinigen Hausgenossen stattdessen täglich frisches Wasser aus einer sauberen Schale zum Trinken. Füllen Sie den Napf im Sommer häufiger frisch auf. Lassen Sie Ihren Vierbeiner beim Spazieren gehen nicht aus Pfützen trinken, auch wenn die meisten Tiere dies sehr mögen. Schon der Geruch übt eine magische Anziehungskraft aus. Trotzdem lauern hier Krankheitskeime, die Sie vermeiden können. Einige dieser Erreger lösen Durchfall und Erbrechen aus und sind auch auf den Menschen übertragbar.

Warum Trockenfutter keineswegs die 2. Wahl ist

Trockenfutter ist für Tiere mit Gewichtsproblemen sehr günstig. Es stärkt den Kiefer und kann Zahnbeläge beseitigen. Falls Ihr Tier eher wenig trinkt, können Sie das Futter einweichen. So nehmen Hunde die Flüssigkeit bereits mit der Nahrung auf. Welpen sollten jedoch erst nach ein paar Wochen Trockenfutter bekommen, da ihr Zahnfleisch noch sehr empfindlich ist. Trockenfutter lässt sich besser lagern und dosieren. Wenn Sie es anbieten, sorgen Sie dafür, dass Ihr Vierbeiner genug Wasser zu trinken hat. Eingeweichtes Trockenfutter quillt im Magen nicht mehr auf und wird daher oft besser vertragen.

Nutricanis – das getreidefreie Hundefutter

Auch Nutricanis Hundefutter orientiert sich an der natürlichen Hundeernährung. Es besteht aus einer Mischung von Fleisch, Gemüse, Beeren und Kräutern, die eine optimale Nährstoffzusammensetzung gewährleisten. Der Hersteller bietet eine ganze Palette Nass- und Trockenfutter an, deren wichtigste Kohlenhydratquelle Kartoffeln sind. Das Besondere: Keine der Rezepturen enthält Getreide und ist daher für allergische Tiere optimal. Das Futter enthält weder Konservierungsstoffe noch künstliche Aromen oder andere künstliche Zusatzstoffe.

Bilder Quellenangabe:

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  • Hundefutter Feuchtfutter: #62557755 | © grafikplusfoto - Fotolia.com

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