Urlaub mit Hund – was zum Reisen mit Hund beachtet werden sollte

Urlaub mit Hund – was zum Reisen mit Hund beachtet werden sollte

Urlaubszeit: Reisezeit. Für Hundebesitzer und Hundebesitzerinnen heißt das vor allem aber auch Planung, denn für die geliebten Vierbeiner sind Reisen meist mit viel Stress und Anstrengung verbunden. Ein paar Tipps, mit welchen Sie Turbulenzen entgehen, sollen im Folgenden vorgestellt werden.

Vorbereitung ist alles – auf was Sie achten sollten, wenn Sie sich ein entspanntes Reisen mit Ihrem Hund oder Ihrer Hündin wünschen

Zu aller erst sollten Sie natürlich eine entsprechende Unterkunft, ein Hotel, eine Pension oder ähnliches finden, wo Hunde gestattet sind und möglicherweise sogar spezielle Services für den eigenen Vierbeiner angeboten werden. Dies kann mitunter schon schwierig werden, wobei sich das Angebot im Allgemeinen jedoch auch für das Mitbringen der eigenen Tiere langsam öffnet. Hilfreich ist es hier immer auch, eine Urlaubsberatung in Anspruch zu nehmen oder sich zumindest Angebote in umfassender Weise anzuschauen. Viele Anbieter, wie zum Beispiel nix-wie-weg.de, geben dazu nicht nur hilfreiche und weiterführende Reisetipps für den Familienurlaub, sondern mittlerweile auch für den Urlaub mit dem eigenen Vierbeiner.

Klein, aber fein – Tipps, die Sie und Ihren Hund oder Ihre Hündin für den Weg zum Reiseziel wappnen können

Bevor Sie sich auf den Weg machen ist es sinnvoll einen ausgedehnten Spaziergang mit dem eigenen Vierbeiner zu unternehmen, um ihn etwas auszupowern. Ein Schläfchen im Auto oder Ihrem sonstigen Fortbewegungsmittel der Wahl kann Wunder wirken. Wenn Ihr Vierbeiner Probleme mit Reiseübelkeit und Erbrechen hat ist es meist vorteilhaft, diesem circa vier Stunden vor Reiseantritt nichts mehr zu füttern. Damit beugen Sie einem Übergeben (beispielsweise im Auto) am besten vor und dämpfen auch eine möglicherweise auftretende Übelkeit.

In jedem Fall ist es ratsam mehr Zeit einzuplanen und so überpünktlich wie möglich aufzubrechen, vor allem dann, wenn es zum Flughafen geht und ein Check-In ansteht. Ihrem geliebten Hund oder Ihrer geliebten Hündin sollte schließlich so wenig Stress wie möglich entstehen. Dazu sollten natürlich auch Sie selbst entsprechend ruhig und entspannt auftreten und nicht in Hektik verfallen.

Vergessen Sie auf keinen Fall Ihren Vierbeiner überall anzumelden (Airline, Hotel, etc.) und denken Sie an alle notwendigen Papiere, etwa den EU-Ausweis, eine Kopie der Hunde-Haftpflichtversicherung und die Versicherungsnummer. Checken Sie den Impfstatus und packen Sie außerdem vertraute Gegenstände, Spielsachen, den Futternapf, ein Halsband mit Kontaktdaten plus Leine und auch einen Maulkorb (wenn nötig) ein.
Zum Gepäck sollte darüber hinaus eine Reiseapotheke gehören. Hier kann Ihnen Ihr Tierarzt beziehungsweise Ihre Tierärztin des Vertrauens oder auch ein(e) fachkundige(r) Apotheker/-in weiterhelfen. Was sicher in jedes medizinische Equipment gehört sind Pinzette, Fieberthermometer, ein Mittel gegen Übelkeit und/ oder Durchfall sowie eine Wund- und Heilsalbe.

Fliegen: die Stresssituation schlechthin

Wenn Sie per Flugzeug zu Ihrem Urlaubsziel gelangen wollen (oder müssen) gilt es noch einiges mehr zu beachten. Zu aller erst natürlich das bereits angesprochene bestenfalls überpünktliche Ankommen am Flughafen, um zusätzlichen Stress weitestgehend zu vermeiden. Darüber hinaus gelten aber auch einige Regeln für den Flug selbst und die Unterbringung der eigenen Hunde. Kleinere Vierbeiner gehen oftmals noch als Handgepäck durch und dürfen deshalb mit in die Kabine genommen werden. Allerdings ist dabei zu beachten, dass sie während des gesamten Fluges in einer Transportbox bleiben müssen. Größere Fellnasen werden dagegen in den meisten Fällen als Sondergepäck aufgegeben und müssen den Flug dem entsprechend im Frachtraum verbringen. Es ist besonders wichtig sich im Vorfeld rechtzeitig (!!) zu informieren, ob hierbei eigene Transportboxen verwendet werden dürfen, oder die jeweilige Airline ihre bereitstellt. Bestenfalls können Sie Ihren Hund oder Ihre Hündin vorbereiten, wenn Sie eine eigene Transportbox verwenden dürfen. Dann können Sie ihn oder sie bereits an die Box gewöhnen und im Vorhinein noch ein wenig mehr Stress und Aufregung für das Tier umgehen.

Ebenso können Sie bereits im Vorfeld (und wenn möglich) einen Flughafen mit Ihrem Hund oder Ihrer Hündin besuchen und ihn oder sie so zumindest ein wenig an den Trubel und die Hektik dort gewöhnen beziehungsweise ihn oder sie auf ähnliche Umgebungen vorbereiten.
Wenn es möglich ist und Sie wirklich nicht um einen Flug herumkommen, um an Ihr Ziel zu gelangen, ist in jedem Fall ein Nonstop-Flug zu empfehlen, da hier weitere Stresssituationen durch Zwischenlandungen, Umsteigen oder ähnliches entfallen. Darüber hinaus sind Abflugzeiten am Morgen oder Abend zu empfehlen, da so extreme Temperaturen umgangen werden können.

Endlich angekommen – letzte Hinweise

Wenn Sie dann endlich mit Sack und Pack angekommen sind, kann es schon einmal vorkommen, dass Ihr Hund oder Ihre Hündin anders reagiert als gewöhnlich, etwa ununterbrochen bellt oder wild herum wuselt. Ein Spaziergang kann auch hier Wunder bewirken und Entspannung für alle bieten. Sie sollten Ihn außerdem an seine neue Umgebung und Ihr Zimmer gewöhnen und Ihn hier auch erst einmal zur Ruhe kommen und eventuell etwas schlafen lassen. Währenddessen können Sie ja in Ruhe auspacken und klären, wohin vor Ort Ihr Vierbeiner mitkommen darf (Speiseraum etc.), ob er gegebenenfalls auch allein auf dem Zimmer bleiben darf und ähnliches. Dann steht Ihrem Traumurlaub mit “Kind und Kegel” nichts mehr im Wege – Viel Spaß!

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Bilder Quellenangabe:

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